Yogaübungen für unterwegs

Da bei mir heute ohnehin Tag der Aufreger ist, schenke ich diesen Text meinen Blog-Lesern, statt wiederholt merk-un-würdige Änderungswünsche durchzuführen. Immerhin sind die – bei einer Textbörse – nicht mal limitiert. Ess ich ein Ei weniger … oder so. Viel Spaß unterwegs!

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Zehn einfache Yoga-Übungen für unterwegs

Um Yoga zu praktizieren, ist nicht viel Platz erforderlich. Die Zeit im Zug, Bus oder Flugzeug lässt sich hervorragend für entspannende oder vitalisierende Übungen nutzen. Um den Sitzplatz nicht verlassen und keine auffälligen Körperhaltungen einnehmen zu müssen, bieten sich Meditation und Atemübungen an. Auch einer verspannten Muskulatur kannst du entgegenwirken. Bist du auf Geschäftsreise oder im Urlaub, bietet es sich natürlich außerdem an, ein kleines Yogaset mitzunehmen, um weitere Übungen in der Unterkunft zu absolvieren.

Atemübungen

Durch das Einatmen wird der Körper mit Sauerstoff versorgt. Mit dem Ausatmen stößt du verbrauchte Luft wieder aus. Auf feinstofflicher Ebene ist die Atmung mit dem Kreislauf der Lebensenergie gleichzusetzen: Atmest du ein, nimmst du diese auf, atmest du aus, lässt du alles Belastende los.

Für alle Atemübungen, auch als Pranayama bezeichnet, setzt du dich aufrecht hin, die Beine befinden sich parallel zueinander, die Füße stehen fest auf dem Boden, die Hände liegen locker seitlich oder auf dem Schoß. Nun atmest du tief und langsam ein, spürst, wie Sauerstoff deine Lungen und Lebensenergie Seele und Geist füllt. Beim Ausatmen konzentrierst du dich darauf, jegliche verbrauchte Luft und alles Belastende auszustoßen.

Diese erste Übung kannst du mit einer zweiten steigern, indem du in verschiedene Körperteile atmest: Visualisiere zum Beispiel, wie Energie deine Wirbelsäule entlang geleitet wird, wobei Blockaden gelöst werden, die mit dem Ausatmen abgegeben werden. Das wirkt vitalisierend und befreiend.

Eine dritte Übung ist die Bauchatmung. Du atmest tief in den Bauch ein, der sich dabei nach außen wölbt. Mit dem Ausatmen entspannt er sich wieder. Dabei kannst du dich zugleich darauf konzentrieren, dass sich Seele und Geist entspannen.

Einen Schritt weiter gehst du in der vierten Übung mit der vollständigen Yoga-Atmung. Hier füllen sich mit dem tiefen Einatmen Brust und Bauch mit Luft und dehnen sich aus. Fließend erfolgt der Übergang zum Ausatmen, wobei jegliche verbrauchte Luft ausgestoßen wird. Während des Einatmens kannst du spüren, wie der Sauerstoff den ganzen Körper durchdringt und belebt, das Blut ihn in jede Zelle transportiert. Giftstoffe werden mit dem Ausatmen abgeleitet.

Meditation

Meditationen lassen sich ebenfalls aufrecht sitzend und unauffällig unterwegs durchführen. Für eine einfache Meditation schließt du die Augen, atmest ruhig und konzentrierst dich dabei ausschließlich auf die Atmung. Die Gedanken dürfen frei schweifen, du beachtest sie gar nicht. So können sich Körper, Seele und Geist ganz ohne Zwang und Hektik des Alltags entspannen.

Eine sechste Übung ist die Eigenschaftsmeditation. Sie bietet sich an, um sich auf eine Herausforderung des Tages vorzubereiten oder wenn du gezielt bestimmte Eigenschaften fördern möchtest. Das kann Selbstbewusstsein, Gelassenheit, Durchsetzungsvermögen, Geduld, Disziplin, Zielstrebigkeit oder Ähnliches sein. Wiederum atmest du ruhig ein und aus, wobei du in Gedanken zunächst einen Satz wie „Ich öffne mich für (Eigenschaft)“ wiederholst. Konzentriere dich ausschließlich auf diesen Satz. Nach einigen Minuten änderst du ihn in „Ich bin (Eigenschaft)“ und wiederholst auch diesen Satz in Gedanken. Dabei kannst du dir verschiedene Situationen vorstellen, bei welchen du genau die gewünschte Eigenschaft benötigst. Mit jedem Einatmen nimmst du mehr von ihr auf.

Eine siebte Übung wäre eine geführte Meditation, die du über einen CD-Player oder ein anderes Gerät abspielst.

Gezielte Entspannung

Drei weitere Übungen dienen der Entspannung. Stets beginnst du mit der Bauchatmung, die dich mit Energie versorgt. Nun kannst du beliebige Körperbereiche wählen, die du mit dem Einatmen anspannst und mit dem Ausatmen entspannst. Vielleicht spürst du, wie sie sich erwärmen und leicht kribbeln.

Um die Nackenmuskulatur zu entspannen, sitzt du aufrecht und atmest tief und regelmäßig. Beim Ausatmen senkt sich der Kopf locker nach unten, beim Einatmen bewegt er sich wieder in die aufrechte Haltung. Mit dem nächsten Ausatmen senkt er sich nach links, mit dem Einatmen bewegt er sich zurück, anschließend folgt die rechte Seite. Dies kannst du einige Male wiederholen.

Dasselbe kannst du in einer zehnten Übung mit den Augen machen: Sie bewegen sich mit dem Ausatmen nach unten, anschließend nach links, dann nach oben, schließlich nach rechts. Beim Einatmen richten sie sich jeweils wieder nach vorne.

Sicher kannst du dir künftig die Zeit unterwegs mit kleinen Yogaübungen vertreiben und dir damit spürbar etwas Gutes tun.

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