Newsletter vom Robbenzentrum Föhr

Liebe Tierfreunde, Fördermitglieder und Interessierte,

auch wenn wir gerade Hochsaison haben und mutterlose Seehunde und andere Tiere versorgen müssen, wollen wir Euch/ Sie doch kurz über die aktuellen Aktivitäten und Termine informieren und an unserer Arbeit teilnehmen lassen.

Noch bevor ich den Newsletter-Text an Euch alle raussenden konnte, sind vorhin in einer Stunde 3 Heuler gemeldet worden….

Nun erholen sich „Roxane, Nils und Henricus…..noch mit etwas Lanugo-Embryonalfell bei uns im Robbenzentrum imPoolraum ….und eine weitere schlaflose Nacht 😉

 

Erste Heuler im Robbenzentrum Föhr!!

Am Pfingstsonntag wurde der erste Heuler der Saison auf Föhr gesichtet und gerettet.

Nach einer kleinen spektakulären Rettungsaktion des kleinen völlig erschöpften Heulermädchens Annika,wurde das Tier im Robbenzentrum Föhr untersucht und erstversorgt.

Nach dem Notruf einiger Touristen vom Deich, die das mutterlose Seehundbaby in den Lanungen vor der Vogelkoje entdeckt hatten, rückten die Mitarbeiter des Robbenzentrums Föhr aus, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Das 8 kg schwere Tier hatte sich bei ablaufendem Wasser wohl aus Furcht vor den vielen Menschen am Deich an das hintere Ende der Landgewinnungs Bunen verzogen und dort völlig erschöft mit letzter Kraft auf das Reet gelegt.

Durch das schlammige Watt konnten die Robbenzentrumsmitarbeiter mit vereinten Kräften das Tier retten, denn der Boden an diesen Deichstellen ist äussrerst matschig und man versinkt an vielen Stellen knietief.

Nach erstertierärztlicher Untersuchung und Behandlung der noch vorhandenen Nabelschnur, wurde das etwas 2Tage alte Seehundjungtier mit Elektrolyten erstversorgt!

Der zweite Heuler „Ulrich“ wurde gleich einen Tag später gemeldet:

Heuler vor dem Ertrinken aus Hafenbecken gerettet!!

Am Pfingstmontag wurde ein Heuler von der Fähre aus beobachtet, der im Hafen von Wyk versweifelt versuchte aus dem Wasser herauszulommen. Von einem Muttertierwar auch weit und breit nichts zu sehen- scheinbar war der Kleine Heuler auch schon länger alleine unterwegs.
Mit einem beherzten Sprung in die Nordsee konnten wir den kleinen Ulrich vor dem Ertrinken retten.

Das Tier wurde wie Heuler Annika im Robbenzentrum Föhr erstversorgt und der kleine Ulrich konnte sich erst einmal von den Strapazen erholen.

Seehunde, die ihre Mutter verlieren- meist durch menschliche Störung- verlieren schnell an Gewicht und trocknen aus, wenn sie nicht genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Ein Seehundbaby muss sein Gewicht in den ersten 4 Wochen von ca. 8 auf über 30 kg vervierfachen. In den ersten 2 Wochen fastet die Seehundmutter aus Angst ihr Baby in der rauhen und strömungsreichen Nordasee zu verlieren!

In bis zu 80 %der Fälle- so eine britische Studie- werden die Tiere durch menschliche Störung voneinander getrennt-

Während viele Heuler- Bezeichnung für Seehundbabies, die die Mutter verloren haben-

schon im Meer ertrinken und sterben, schaffen es die kleinen Kämpfer noch bis ans rettende Land und brauchen dort schnelle Erstversorgung. Dann haben sie super Chancen zu überleben und nach einiger Zeit gesund und munter und schwer genug wieder in die Freiheit entlassen zu werden- so Janine Bahr und André van Gemmert vom Robbenzentrum Föhr.

Doch da sind sich alle Robbenzentrumd Mitarbeiter einig- am Liebsten sind uns die Seehunde, wenn sie gesund und munter bei der Mutter aufwachsen-

Aber wenn Hilfe nötig ist sind wir da!!

Inzwischen versorgen wir den dritten Heuler „Franziskus“ bei uns im Poolraum, der Kleine darf sich wie schon Ulrich und Annika erstmal bei uns etwas erholen und wieder zu Kräften kommen. Auffällig ist sein schwarz getupftes Fell. Eine eher seltene Färbung für Seehunde in diesesm Bereich der Nordsee, meint André van Gemmert, der dies bei seiner langjährigen Feld Beobachtungen gut einschätzen kann.

Tierschutzflohmarkt am Robbenzentrum

Am Samstag den 14.10. gab es den ersten Tierschutzflohmarkt in Wyk auf Föhr.
Der Erlös der Veranstaltung kommt den beiden Insel Tierschutzvereinen zu Gute: Tierhuus Insel Föhr und Robbenzentrum Föhr!!!

Danke allen Helfern und den Interessierten und Spendern!!

Nächster Termin für unseren Tierschutzflohmarkt ist am 26.Juli!

Bitte vormerken! Und Hilfe ist jederzeit herzlich willkommen!

Auch bei der Tierpflege und in unsere Ausstellung und für hausmeisterliche Tätigkeiten auch in Verbindung mit dem Tierhuus.

Interesse geweckt? –> Hier gehts zur Robbenstation.

Janine Bahr  – André van Gemmert
Tel.0177/3300077 Tel.0031/651851375
Robbenzentrum Föhr
http://www.robbenzentrum-foehr.de
Tierhuus-Insel Föhr e.V.

Eine Antwort zu “Newsletter vom Robbenzentrum Föhr

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