In der ersten Etage …

… steht ein Stuhl, davor ein kleiner Tisch, darauf ein Laptop mit leicht schwachem, aber arbeitsfähigem Netz. Daneben liegt ein dauerfiepsender und seufzender Hund, der sofort „nach Hause“ oder auf den Arm will. Sofort. Jawoll. Ein Stück weiter liegt eine Matratze auf dem Boden. Nebendran in einer Ecke stehen Möbel, die noch zusammengebaut werden wollen.

Der ganze Raum ist etwa doppelt so groß wie die bisherige „Wohnung“. Untendrunter stehen in einer großen Küche Kisten, Säcke und Tüten kreuz und quer, in denen zwar viel drin, aber irgendwie grad gar nichts zu finden ist. An der Wand steht ein großer, befüllter Kühlschrank mit funktionierendem Gefrierfach. Zwei Meter weiter läuft grad der Kaffee durch die neue Kaffeemaschine. Daneben wartet eine Flasche Wein darauf, geöffnet und geleert zu werden.

Eine Tür weiter wartet in einem großen Bad eine verlockende Badewanne. Demnächst zieht dort noch eine Waschmaschine ein. Über mir unter dem Dach wartet ein kleinerer, niedlicher Raum darauf, mit Klamotten, Büchern  & Co bestückt zu werden.

Draußen vor der Tür wartet ein kleines Stück Erde auf seine Fliesen, die es in eine Terrasse verwandeln. Etwa fünf Minuten entfernt von hier warten ein Klapptisch und Stühle, bis sie auf ihre Terrasse umzuziehen dürfen.

Um mich herum ist bis auf das Fiepsen und Seufzen eine überirdisch himmlische Ruhe. Im acht Kilometer entfernten lauten Wyk warten noch einige wenige Sachen auf ihren morgigen Abtransport. Dann warten da nur noch Staubflusen und sonstiges Zeug darauf, beseitigt, geputzt und gereinigt zu werden.

Etwa zehn Minuten entfernt wartet das Meer auf unseren Besuch, in der anderen Richtung die Marsch.

Bei meiner Lieblingstextbörse wartet ein Haufen Arbeit, deren Frist mir nette Auftraggeber bis nächste Woche verlängert haben.

Willkommen im Leben!

4 Antworten zu “In der ersten Etage …

  1. Ich kenne solche Umzuege, wo man sich schon im groessten Chaos zu Hause fuehlt und weiss, dass man dahingehoert…..Ich proste Dir dann heute Abend mal zu, wenn ich mein Flaeschchen oeffne……..Der Fiepser wird auch schon noch merken, dass es ihm gefaellt….

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  2. prost Nicole, wie Du schreibst, alles wartet – also trink erst mal ein Schlückchen und hol ’nen Stuhl auf die nicht geflieste Fläche und genieße mit dem Racker (still oder fiepend) den ersten Abend in der „Villa“.

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  3. Von mir auch trotz noch viel Arbeit, die natürlich jetzt auf Dich warten und dem Wiederfinden der vielen Dinge, die man manchmal noch monatelang nach einem Umzug sucht und nicht finden kann, bald eine tolle Zeit im neuen Heim, denn es liest sich so, als ob sich dieser Umzug gelohnt hat und es einfach so sein sollte, weil es danach viel besser als vorher sein wird. LG Renate

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