Nangijala: Ein Ort voller Kräfte

Bild137Es war sein Lieblingsort. Ich kann verstehen – fühlen – warum. Hier wirken noch unverfälschte Naturkräfte. Wieso ausgerechnet hier ist eine gute Frage … hier war nämlich mal eine Schietkuhle.

Heute „wohnt“ hier der Naturkindergarten. Mit Jacko war ich oft dort, von Frühjahr bis Herbst nahezu täglich, im Winter je nach Glätte – also in seinen letzten Jahren weniger.

jacko_pauseEs ist eine unglaubliche Energie, die hier spürbar durch alle Fasern kribbelt. Manchmal sogar auf Fotos sichtbar.

Jacko hat dort neben Rumtoben bisweilen einfach still gesessen und getankt. Ich ebenso. Wir waren ja immer früh hoch und gegen Mittag war das Arbeitspensum nebst Post wegbringen fast erfüllt, danach sind wir spätestens zu unserem Kraftort geradelt.

Bild107Außen ist die Energiekuhle halb von Heckenrosen eingerahmt. Ihr wisst schon, Hecke – Hage – Hagazussa – Heckenreiterin – Hexe – eben „die zwischen den Welten“ …

Dahinter ist Wald, sogar Christian hat noch was von ihm übrig gelassen. Drin wächst und wuchert zwischen einigen Bäumen alles, was möchte und wie es möchte, auf der anderen Seite wiederum Wald, von dem noch etwas übrig ist.

Bild138Nach seiner Vergiftung konnte Jacko bisweilen nicht, manchmal sollte er nicht so viel laufen. Abends habe ich mich dann alle paar Tage mit ihm und Shanni ins Taxi gesetzt und mich hinfahren lassen. Oh Wunder: Jacko tobte durch seine Energiekuhle und war anschließend völlig beschwerdefrei. Jedesmal. Wenn ihm sonst nichts wirklich helfen konnte, diese Momente waren es.

Dann haben wir uns mit Taxi nach Hause chauffieren lassen und waren kurze Zeit wieder glücklich, das Dreamteam halt.

Lange war ich danach nicht mehr dort, der Racker war noch zu jung für die Kilometer bis dahin. Als er etwa ein Jahr war, durfte auch er zum ersten Mal dort toben, während ich in Gedanken meinen Pascha vor mir sitzen sah und … ja … traurig freudig fühlte, dass er dort irgendwie noch lebendig ist, der weise Sonnenschein.

In Nangijala …

sonnenaufgang

8 Antworten zu “Nangijala: Ein Ort voller Kräfte

  1. Wegen der Heckenrosen, die eure Energiekuhle teilweise einrahmen. Das löste bei mir diese Assoziation aus. Im Film heisst das Tal ja auch Heckenrosental.
    Viel Spaß im Chaos. Bei mir ist’s auch gerade nicht so toll. Chewy hat wieder mal so einen doofen Hot Spot, vermutlich durch entzündeten Zeckenstich. Da komm ich kaum zur Ruhe, weil ich so aufpassen muss, dass er nicht dran herumkratzt.

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    • Kuschel und Knutsch an Chewy, alles wird gut!

      Stümmt, Heckenrosental, ich hab mehr das Buch in Erinnerung. Drin steht aber echt auch ein Kirschbaum, wir waren eben da … was ist nun was?

      Krümelige Grüße nach zu dir 😉

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    • Was Kinder so tun, finden, erfahren … 😉

      Schön, dass du weißt, was eine Schietkuhle ist und wie toll die sein kann. Nächste Woche ziehen wir ja um und dort gibt es auch eine. Bin gespannt drauf. Ich schätze, sie hat mehr zu bieten als die nicht mehr vorhandene Lembeks-Burg.

      Bei dir lasse ich mich inspirieren, wie und was ich mit der Wohnung anstelle Coco – danke dafür!

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  2. Das sind sehr schöne Worte .. und die Fotos, die Du dazu gestellt hast, wirken gerade wegen des Gegenlichts einfach passend zu diesem Text .. ein bisschen gespenstisch .. aber das wirst Du sicher auch damit ausdrücken um zu demonstrieren, dass dieser Ort etwas Verwunschenes hat. LG Renate

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