Endspurt: Von Osterland nach Westerland

So langsam aber jedenfalls sicher geht es in den Umzugs-Endspurt. Ist ganz schön chaotisch, so neben – glücklicherweise – viel Arbeit, – unglücklicherweise – verletzter Hand und Schulter, aber es lichtet sich. Vor allem auch die verstaubten Ecken von viereinhalb Jahren auf acht Quadratmetern mit niedriger Decke und Dachschräge kommen zum Vorschein, baaah!

Wann genau weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich kann ich um den 15. rum in die Wohnung … dann bin ich hier von gleich auf jetzt nichts wie weg aus Osterland. Osterland ist der Osten der Insel, künftig dürft ihr mich aus Westerland lesen. Das ist nicht Sylt, sondern – na? Genau, der westliche Teil. Das bedeutet natürlich auch, dass es dann Sonnenuntergänge statt -aufgänge zu bewundern gibt.

Der Racker ist ein wenig verstört ob der Räumerei und Wegfahrerei, mein Hab und Gut ist inzwischen größtenteils hier und da verteilt, sonst komme ich in dem Miniraum ja an nix ran. Aber ich bin sicher, er findet dort ein Paradies. Die Wohnung ist schön groß, geht über zwei Etagen, Küche, Bad mit Badewanne, sogar eine kleine Ecke zum mal draußen Sitzen haben wir. Ganz zu schweigen von der Ruhe am anderen Ende der Insel, das nicht so touristenüberlaufen ist wie Wyk. Strand und Marsch gleich nebendran, alles wunderbar.

Einzig das Einkaufen erfordert dann organisatorisches Geschick, weil acht Kilometer entfernt ohne Auto und so, aber das kriegt eine selbst ständige selbstständige Wortzauberin auch hin 😉

Nun gibt es hier noch zig Papierkram zu sortieren, Kleinkram einzupacken, irgendwie irgendwo noch ein paar letzte Sachen, die nicht tagesaktuell gebraucht werden, unterzustellen, dann heißt es endlich Adieu, kleiner Zwinger, der nicht mal für einen Hund in des Rackers Größe zugelassen wäre.

Wir freuen uns riesig, endlich mal wieder Wohnen und Leben zu können – Strand vor der Tür reißt halt auf Dauer auch nicht jeden Karren aus dem Dreck, obwohl ich mich innigst beim Meer bedanke für die tägliche emotionale Unterstützung.

Bis demnächst in den nordischen Gefilden: Segel gesetzt, mit doppelter Fahrt voraus!

12 Antworten zu “Endspurt: Von Osterland nach Westerland

  1. Als Jemand, die kuerzlich, zusammen mit ihrem Hund 10 Monate (einschliesslich des harten Winters 12/13) in einem Hangar im Schwarzwald (of all places!) verbracht habe, koennte meine Kompetenz zu einer herzlichen Gratulation nicht groesser sein :)) Bis dahin hatte ich ‚wohnen‘ glaube ich auch unterschaetzt. Geniesst es! LG, Susanne und Isha.

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  2. Hei, von mir auch erstmal herzlichen Glückwunsch .. als ich Westerland las, dachte ich auch gleich an Sylt .. aber da kann man sich die Mieten sicher gar nicht leisten, ist ja ne Promi-Ecke .. da ist mal übernachten schon extrem teuer .. war da mal nur eine Nacht. 8 km ohne Auto ist weit .. ich glaube, wenn bei uns Benzin knapp ist und wir zu den Pferden laufen, ist es hin und zurück ca. genauso weit .. immer recht anstrengend zu Fuß .. Boomer und Fahrrad geht glaube ich nicht, deshalb zu Fuß und im Buss würde ihm sicher schlecht werden, weil der so schwankt. Lange Touren im Auto sind schon immer nicht gut für seinen Hundemagen. Also toi toi toi und ich hoffe, Ihr fühlt Euch dann später dort auch so wohl, wie sich das gerade liest. LG Renate

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  3. Das klingt so toll! Ist nebenan noch ne Wohnung frei? 😉
    Mit dem Einkaufen ist natürlich etwas Planung angesagt. Ich hab es zwar nicht ganz so weit, aber da ich Einkaufen generell hasse, fahre ich nur alle zwei bis drei Wochen mit dem Fahrrad zum Supermarkt, natürlich ohne Hunde. Das Fahrrad wird dann vollgeladen bis nix mehr geht. Gute Vorratshaltung ist natürlich unabdingbar. Hast du in deiner neuen Küche eine Tiefkühlvorrichtung? Die ist in solchen Fällen viel wert. Und alles, was wie das Hundefutter zu schwer ist fürs Fahrrad lass ich schicken. Soll sich der arme Postmensch mit abquälen 😉

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  4. Das klingt richtig gut. Glückwunsch zur Wohnung! Die Entfernung ist sicher zu verschmerzen und mit Fahrrad, Bus oder zu Fuß zu schaffen. Vielleicht findet sich auch mal jemand, der Dich mit dem Auto zum Einkauf mitnimmt. Acht Kilometer klingt definitiv besser als acht Quadratmeter. 😉
    Grüße aus der Mitte Deutschlands nach da oben

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  5. Montag/Dienstag ziehen wir um 😉

    Euch noch mal allen Danke fürs Daumen drücken, die vielen Tipps bei der Wohnungssuche und die Mitfreude!

    Ich glaube, meine erste Neuerwerbung wird eine Staude sein, die draußen vor der Tür stehen darf, während ich noch den Arbeitsausfall nachhole und Kisten und Tüten und Dingens auspacke und alles einrichte.

    Sie wird Nangij heißen 😉

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  6. Während ich denn mal Nangijala googeln werde, weiß ich dich ja produktiv beschäftigt 🙂
    Brot und Salz sind auf den Weg geschickt, damit es an den elementaren Dingen nicht fehlt im neuen Zuhause. Viel Glück und das Leben wird sich schon zusammen mit dir und dem Racker dort vortrefflich einrichten – ganz so, wie es das immer zu tun pflegt.

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