Des Rackers neueste Streiche 5: Ein Mops ist ein Hund? Ein Jackie ist eine Sirene!

Arbeitsreich begann der Tag, nachdem der letzte in Anbetracht des heutigen Zeitmangels mit einer sehr späten 2-stündigen Strandtoberei geendet hat. In der Arbeitspause musste ich Einkäufe zwischenschieben – zwei auf einen Streich, der Racker war auch gleich noch mal draußen. Perfekt.

Oje, oh weh, da war ein Mann mit einem Tier vor uns. Eigentlich will dat Joker ja wenn er Hund sieht ohne Rücksicht auf Verluste hin, hin, einfach hin! Das vierbeinige Dingens war kein Hund, echt nicht. Es war nämlich ein Mops. Joker hatte noch nie die Ehre mit einem solchen Geschöpf – als wir Mann und Tier überholt haben, hat er deshalb einen großen, einen ganz ganz großen Bogen gemacht, die Nase natürlich dabei in vollem Einsatz.

Ups, das Tier riecht nach einer bekannten Spezies. Die Augen folgten in weitem Bogen heimlich der Nase: Es hat eine Rute, die wedelt. Doch schnell weg oder mal schauen? Neugier siegt: Ein Mops, es ist ein Mops, ein Mops ist ein Hund! So entstand eine neue Männerfreundschaft.

Der Abend sollte grad eigentlich so enden wie der gestrige Tag, nur früher. Wir waren am Strand, juhuuuu, rennen, und da ist sogar ein Hund! Ups, ich wusste nun echt nicht, was da quietscht, Hundequietschen hört sich definitiv anders an. Joker tobte fröhlich mit einem Jack Russel, keine Schiffshupen mehr unterwegs, einen Vogel mit so schrillem Gesang kenne ich auch nicht, also schulterzuckend weitergegangen. Ups (schon wieder): Die Frau ist die Sirene! Ja, sie hatte tatsächlich Angst um ihren Jackie. Joker ist ja halt nun mal schwarz, groß und gefährlich.

Als ich dann bei der Sirene ankam, die Hunde tollten weiterhin fröhlich um sie herum, fing sie an zu weinen und schrie weiter. Der Jackie schrie im Chor mit und Joker saß auf einmal leicht eingeschüchtert hinter mir. Der Jackie schrie wohl nur aus Solidarität mit, denn sofort stürzte er wieder auf Joker zu, um weiterzutoben. Coole Sache das! Die Sirene neben mir wurde noch schriller und hat den Strand mit ihren Tränen gefüllt.

Ich konnte nicht anders, nahm sie in den Arm und sagte: Alles gut, da passiert gar nichts, wenn zieht mein Racker sowieso den Kürzeren, die spielen doch nur. Die Sirene schrillte weiter und im Chor mit ihr des Jackies …

Dann folgte auf einmal ein Schwall – ja mei, gut, wenn man von vielen Sprachen nur etwas versteht. Sprechen kann ich nur Hochdeutsch und Platt, verstehen viele südländische, östliche und nordische Sprachen im Ansatz. Sie sprach was Östliches, sobald sie nicht mehr am Kreischen war. Sie weinte, weil ihr Hund schrie. Der schrie aber nur, weil sie schrie. Später, mit meinen wenigen jugoslawischen Brocken (die slawischen Sprachen ähneln sich sehr), durfte ich erfahren, dass sie aus der Ukraine stammt und grad hier bei einem Freund ist.

Ja, aber, dann ist doch alles gut, dobre! NEeeeeeeein – Sirene … Jackie stimmte ein, Joker saß verstört hinter mir … Ojeoje.

Sie ging dann zurück, ich weiter in die andere Richtung. Nach etwa 15 Minuten drehte ich um, Joker hat seinen neuen Kumpel noch kurz vorm Horizont wieder als Schatten mit Mama entdeckt und schießt los. Los ging auch die weibliche Sirene wieder. Nun mit Schimpfworten zwischen dem hohen steten Ton, die ich hier nicht wiedergeben möchte! Joker und sein Jackie-Kumpel tobten derweil noch mal unbeeindruckt zwischen Horizont und mir her, bis Joker, Zunge hängend, wieder angetrabt kam. Die Sirene immer noch aktiv!

Zwischenzeitlich hatte das Kreischen Touristen angezogen, die an der Hafenmauer standen und mich (mich!) anstarrten. Meine Gedanken und Worte dazu blieben in meinen Kopf, ich grüßte sie freundlich, sie gafften. Als Joker dann mit hängender Zunge ankam, bin ich über die Hafenmauer, er sollte und wollte hinterher, hat aber drei Anläufe gebraucht vor lauter Gaffern und Zunge bis Krallen hängend und entferntes Sirenenschrillen. Kamen schon die ersten Töne: Kampfhund, abgerichtet, Tierquälerei, …

Ohmeiohweiohje! Dat Joki huppte dann freudig über die Mauer und einige der Damen und Herren wünschten mir noch einen schönen Abend. Jo, daraufhin gab es erst mal Rotwein und Jägerschnitzel XXL im Restaurant umme Ecke, während mein gefährlicher schwarzer großer Hund unter dem Tisch lag und den Schlaf der Gerechten träumte.

Ich glaube, das Schlimmste war, dass die Pfoten des Jackie-Kumpels beim Toben am Strand und stückchenweise im Watt von Meerwasser nass geworden sind. Da müssen die Sirenen schon mal angehen.

Aber: Ein Mops ist ein Hund!

17 Antworten zu “Des Rackers neueste Streiche 5: Ein Mops ist ein Hund? Ein Jackie ist eine Sirene!

  1. Grüss den Racker durch Knuddeln von mir. Und ein Mops ist ein Mops und Jackies sind (wenn sie denn mögen) tolle, unkaputtbare Spielkameraden und jau, alle sind Hunde und Du, Anubis-Schwester, tarnst Dich als Mensch, um ihnen auf diesem, mittlerweile von Menschen total dominierten, Planeten wenigstens ein bisschen Spielraum zu verschaffen.
    Hoffe Du bringst Joker demnächst wieder mit in die Kneipe der Wortzauberei.

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  2. Moin

    na klar ist ein Mops ein Hund, aber anders als ein typischer Jack Russel eher temperamentarm und ruhig und vom Geräusch her röchelt er so komisch und quietscht nicht. Das liegt an der Überzüchtung seiner Nase. Er kriegt nämlich häufig deswegen schlecht Luft.
    Ich hatte noch nie einen Mops, aber die Tochter meines 2. Mannes und auch eine Familie, wo wir früher unsere Pferde unterstellt hatten, hatten welche, züchteten die sogar.

    Ein Jack Russel ist relativ unkapputtbar, aber nur relativ. Der unserige ist sehr verspielt und pfeift wirklich im Coloratur-Sopran, und zwar unabhängig davon, ob ich nun wütend einen anderen Hundehalter zur Sau mache oder nicht. Das tut er wenn er spielen will, das tut er aber auch, wenn er auf Angriff gebürstet ist und sich vorgenommen hat, eine Dogge oder einen Rottweiler kalt zu machen.

    Ob er spielen will oder angreifen, das erkenne ich als Frauchen an seiner Körpersprache, denn er quiekt nicht immer gleich .. aber meistens gleich hoch. Er bellt auch so hoch.

    Da der Jack Russel dafür gezüchtet wurde, auf der Wildschweinjagd dabei zu sein, ist er sehr wendig, schnell und kann auch einen großen Hund möglicherweise schwer verletzen .. an den Beinen, am Bauch, denn er greift meistens von hinten oder von der Seite an. Das liegt an seiner ausgefeilten Jagdtechnik.

    Wie eine Sirene geschrien habe ich mal, als der Rottweiler vom Haus gegenüber unseres Wohnblocks wie immer ohne Leine auf unseren Hund los ging und sein alterndes Herrchen (Rentner, lahm als ob er bald nen Rollstuhl brauchen täte, aber bis dahin unbelehrbar der Meinung, sein Hund braucht ja keine Leine und kann kilometerweit vor laufen, obwohl sein Herrchen leider nur noch schleppenden Schritt schafft) endlos lange braucht, bis er endlich da war, um meinem Mann, mir und zwei unserer russischen Nachbarn, die alle versuchten, die Rottweiler-Hündin daran zu hindern, unserem Jack Russel die Kehle durchzubeißen, zu helfen, dieses Tier von unserem Hund zu lösen.

    In der Zwischenzeit hatte die Rottweiler-Hündin Boomer die ganze Schulter zerbissen, auch die Brust zerfetzt und war fast an der Kehle angekommen.

    Warum unser Hund diese Hündin nie leiden konnte und grundsätzlich anqiekte, und das kein Spiel-mit-mir-Quieken .. man kann das unterscheiden … war spätestens dann klar.

    Bei der Versicherung erfuhren wir dann von zwei weiteren teuren Tierarztrechnungen, die diese Hündin dort erst kürzlich verursacht hatte und über die Nachbarn, die durch mein Geschrei alle aus den Fenstern gesehen hatten und durch die sich diese Beißerei auf unserem Parkplatz dann wie ein Lauffeuer in der ganzen Siedlng verbreitete, dass auch ein kleiner schwarzer Dackelmix aus der Nachbarschaft, der aber auch ohne Leine unterwegs war, ohne die Tierarztrechnung zu bezahlen, genauso zugerichtet worden war.

    Unser Nachbar hat nun dazu gelernt. Er macht seine Hündin tatsächlich in der Siedlung an die Leine. Ob er es überall tut, wissen wir nicht.

    Wir machen unseren Jackie übrigens auch überall dort, wo es unübersichtlich ist, an die Leine, auch wenn er gehorcht und nicht einfach so beißend auf andere Hunde los geht, wenn er zurück gerufen wird.

    Aber da es Hunde gibt, die er beißen würde und wir das wissen, ist es Rücksichtnahme, denke ich, das so zu machen. Unser Jackie könnte einen anderen Hund durchaus schwer verletzen und das muss ja nicht sein.

    Also Mopse und Jackies sind Hunde, und Jackies sind ausgesprochen wehrhafte und durchaus gefährliche Jagdhunde, auch wenn sie so klein sind.

    Und die haben von Natur aus eine sehr hohe Stimme, bei der man am Ton erkennen kann, was der Jackie vor hat, spielen oder beißen.

    Ob die osteuropäische Frau das auch unterscheiden konnte, weiß ich nicht.

    LG
    Renate

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  3. @Renate – da müssen meine eigenen Erfahrungen widersprechen: Wir haben hier Möpse und einer von denen kann jaulend kreischen, was das Zeug hält, da denkst du, er wird abgestochen. Dabei erzählt er grad nur, was ihn bewegt oder einem anderen Hund, dass der doof ist. Die Jack Russels dagegen haben durchaus ein volles, tiefes Organ. Lautststarke Ankündigungen erfolgen vor einem „Angriff“ auch nicht, wie alle meine Hunde schon zu spüren bekamen. Der Racker wurde mit nicht mal acht Wochen quasi aus dem Hinterhalt von einer Jackie-Dame nierdergemacht, die ihn einfach nicht an meiner Seite sehen wollte/gewohnt war, weil mein Rudel waren der Pascha und die Fledermaus, noch dazu war nicht der Besitzer mit ihr unterwegs, der ihre KÖRPERSPRACHE hätte deuten können.

    @Gill – so bald nicht, sorry. Ich muss Energien konzentrieren und das Kon in die Mitte lenken, Ablenkungen vermeiden, all so Scherze, ich brauch das grad, noch mal sorry ~ Aqua besucht euch ja ab und zu mit Fatima. Die Anubis-Schwester ist original, so was kann nur von dir kommen 😉

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  4. Hei Nicole,
    ich glaube, quietschen habe ich die Mopse auf dem einen Reiterhof, wo wir ca. 3 Jahren waren, nie gehört. Das waren ganz ruhige Gesellen, vom Wesen her ganz anders aus unser Jack Russel. Im Stall danach hatte der Bauer zwei glatte Jack Russel Terrier mit den kurzen krummen Beinen (unser Boomer hat ja lange Beine und Strubbelfell und ist ein Parson Jack Russel Terrier, die gibt es aber auch glatt, aber dann auch langbeinig). Das waren aber auch eher so Quietscher mit einem ähnlich hohen Organ wie unser Hund es auch hat … es ist dann wohl individuell verschieden.
    Umso aufgeregter Boomer ist, umso höher wird der Ton .. bis einem die Ohren abfallen. Z. B. wenn er die noch frischen Fußspuren von einem Collie verfolgt, der im 1. Stock wohnt und oft ähnliche Gassi-Zeiten hat wie wir. Wenn der noch nicht lange weg ist, dann fängt Boomer an zu pfeifen in der Hoffnung, wie kriegen ihn noch.
    Aber unser Hund knurrt auch und fletscht die Zähne, wenn er spielen will .. er spielt sehr gerne, man soll ihm seinen Ball wegnehmen und dabei knurrt er dann wie verrückt .. tut einem aber nichts, muss man aber wissen. Knurren tut er dann recht tief.

    Wie sehr ein Jackie beißen kann, das weiß ich nur zu genau. Boomer war früher friedlicher, stammt ja aus dem Tierheim und wir nahmen ihn mit, weil er unserer damals alten Hündin (meiner Fledermaus) nichts getan hat und nichtmal unserer alten Katze zu Hause.
    Aber dann zog unten eine drogensüchtige Frau mit einem Doggen-Mix ein. Und die passte nie auf ihre Hündin auf, die ständig unsere alte Chérie angriff. Ich konnte nichts anderes tun, als damals dann unseren Boomer loszulassen, der seine Hündin grundsätzlich frei gebissen hat .. und hatte lange das Problem, dass er sich danach als Leittier fühlte .. war er ja sozusagen auch, denn Frauchen hat ihn ja los geschickt uns zu verteidigen.

    Das ging über ein Jahr so, bis die Frau dann an einer Überdosis starb und wir über diesen traurigen Umstand diesen Hund im Erdgeschoss los wurden.

    Mit der Rottweiler-Hündin hatte er vermutlich das Pech, dass die Leine noch dran war und ich vermute, sie hat die Leine unter sich festgeklemmt und er kam so nicht weg. Wir hatten bei dem Angriff keine Zeit, ihn loszumachen. Ging zu schnell. Jürgen hat nur die Leine losgelassen, aber das war nicht ausreichend, dass er sich richtig wehren konnte.

    Zur Zeit muss er erstmal wieder lernen, dass manche Hunde auch Spielkameraden sind … er kriegt z. B. zur Zeit öfter Besuch von einem Corgie-Mix .. ein Mädel . mit der spielt er inzwischen wieder gern.

    LG
    Renate

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  5. Hi Renate,

    ich wollte dir gar nicht unterstellen, dass du deinen Boomer nicht kennst, hoffe, das ist nicht so angekommen. Ich mag alle Hunde. Auch Rottweiler, Staffs & Co. Die manchmal ganz besonders. Es ist immer der Mensch dahinter und die Gesellschaft, wenn es zu Problemen kommt.

    Mit meinen Racker-Erzählereien wollte ich eigentlich eher aus seiner Sicht berichten. Da kommen natürlich auch andere Hunde und vor allem Menschen ins Spiel. Der Jackie am Strand stand echt solidarisch neben seiner Dame und schrie mit ihr, um sich kurz drauf wieder ins hundige Getümmel zu stürzen, die Sirene gekonnt überhörend, bis er kurz mal wieder mit „gesungen“ hat, um kurz drauf wieder Hund zu sein.

    Schlaf gut 😉

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  6. Hi Nicole,

    oh das weiß ich, dass Deine Racker-Geschichten lustig sein sollen und sie sozusagen durch die Augen Deines Hundes geschrieben werden. Es kam auch nicht so rüber, als ob ich unseren speziellen Jackie nicht kenne .. ich habe nur wirklich noch nie einen mit tiefer Stimme kennengelernt, was sicher Zufall ist.
    Als Du von dem Gequietsche geschrieben hast, kam mir nur der Gedanke, die Frau könnte anders als von Dir vermutet, Angst gehabt haben, ihr Jackie massakriert Deinen großen Racker … es würde meiner Erfahrung entsprechen .. meiner spielt mit manchen Hunden auf Anhieb, aber andere greift er wütend an und wenn dann kein Frauchen dabei ist, wüsste ich auch nicht, was ich jetzt machen sollte.

    Weißt Du, es gibt sicherlich Jackie-Fraulis, die auch Angst um ihren Jackie haben .. aber die kleinen Terrier sind nicht ohne und das kann auch gut umgekehrt sein.

    So ein Labrador ist ja meistens so ein gutmütiges Kalb …. ich kenne einige davon, die meistens genauso sind wie Du Deinen auch schilderst … ruhig und sehr friedlich, wohingegen diese kleinen Terrier es faustdick hinter den Ohren haben.

    Wenn meiner hinter dem Collie Rico herpfeift, dann weil er dringend das Bedürfnis verspürt, nochmal richtig gebissen zu werden, obwohl der Rico ja größer und wesentlich jünger ist .. ist Eifersucht, es gibt noch eine Hündin im Haus, die Boomer für sich beansprucht.

    Schlaf Du auch schön .. muss gleich noch nen Auftrag bearbeiten, dann gehe ich auch schlafen.

    LG
    Renate

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  7. Ich hatte einen Terriermix – Yorkshire-Westie-Pudel. Etwas größer als ein Westie war er. Der hat zwei gestandene unkastrierte Podencos in deren eigenem zu Hause dominiert … Terrier halt, da machste nix.

    Der Pascha hatte einmal das Vergnügen mit einem Jackie, leider inzwischen verstorben, von meinem Vermieter. Der Kleine ging auch sofort an die Kehle. Der Pascha hat lang gewartet, bis er reagiert hat, kam ein tiefes warnendes Grollen aus dem Brustkorb vorab. Ich dachte noch, wie will der den Kleinen denn kriegen, quirlig angriffslustig wie der war. Der Pascha hat ihn einfach mit der Pfote weggekickt. Jackie rollte zwei Meter weiter und blieb total verblüfft liegen um sich einsammeln zu lassen.

    Die Jackie-Dame, die den Racker als Welpen angegriffen hat, war die, die der Fledermaus die halbe Schnauze nebst Rücken aufgerissen hat …

    Ein anderer war des Paschas bester Kumpel, von klein auf, später einschließlich der Fledermäuse, manchmal entscheiden halt einfach die persönlichen Ambitionen. Aber wenn, das weiß ich, hätte keiner meiner Hunde jemals eine Chance gegen einen Jack oder Parson, wenn die es drauf anlegen, es sei denn, sie agieren so souverän schlau wie der Pascha damals. Die Dame jetzt allerdings hatte tatsächlich Angst um ihr „Baby“ … Jack Russel – verkannte süße kleine Schoßhunde, haha.

    Ich mag sie.

    Wie heißt noch mal das spanische Pendant?

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  8. Hei .. sind das die Rateros ??? Ich glaube, nicht?
    Ich halte zwar schon immer kleine gefleckte Hunde, die sich irgendwie ähnlich sehen, aber die waren vom Wesen her sehr verschieden.
    Der erste hieß Waldi, Mix aus Dackel und Beagle, sah origininal genauso aus wie ein Krummbein-Jackie, war aber ganz anders im Wesen, denn der Beagle ist ja lammfromm und der war bei ihm durchgeschlagen.
    Monti — Dobermann-Terrier .. war zu anderen Hunden recht freundlich, fast immer .. hat aber zu Anfang noch im Tierheim sogar mich gebissen .. sein Herrchen war ins Gefängnis gekommen, er hatte vorher mit dem in Kiel auf der Straße gelebt .. später ließ er sich super erziehen und war sehr unkompliziert.
    Meine Fledermaus .. glaube das war ein Ratero-Podenko-Mix .. war beige, nicht gefleckt .. ganz Dame ..sehr edel … zu Hunden immer freundlich .. bei Männern unberechenbar, da musste ich eher auf die Menschen aufpassen, dass sie nicht einen beißt .. Frauen aber nie.
    Boomer ist mein erster echter Terrier … der hat Temperament für 10, manche Hunde mag er, ist dann ganz freundlich .. aber wehe er mag einen nicht, ich muss da sehr aufpassen. Und er mag keine betrunkenen Männer, da muss ich noch mehr aufpassen, die würde er nämlich auch massakrieren oder solche, wo er hier im Haus hört, dass die ihre Frauen schlagen. Davon haben wir auch einige. Einen hat er mal im Treppenhaus am Bein erwischt .. ging noch halbwegs, war nur die Hose. Den kann er nicht leiden, der verprügelt zwei Etagen über uns laufend seine Frau und er hört das ja und sieht rot, wenn er den sieht.
    Und Jürgens erster Hund war auch ein Terrier-Mix … der hat einen ausgewachsenen Schäferhund umgebracht, weil er dem die Kehle durchgebissen hat .. binnen Sekunden. Der Besitzer von dem Schäferhund hatte seinen los gelassen, obwohl Jürgen gesagt hatte Vorsicht .. es ging so schnell, war nichts zu machen, sagt er.
    So gefährlich ist der Boomer glaube ich nicht. Er greift zwar an, geht aber nicht an die Kehle und wenn der andere weg lauft, dann hört Boomer auf. Das habe ich bei der Dogge, die Chérie immer angegriffen hat, oft erlebt. Wenn die abgenauen ist, war Ruhe und schwer verletzt hat Boomer sie nie.

    LG
    Renate

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  9. Genau, sind die kleine Version der Podenkos und klein gezüchtet worden, um Ratten zu jagen. Deshalb heißen die auch so. Ich war sehr ausgiebig danach suchen, weil mir im Pincher-Forum, wo ich wegen Chérie nach blonden Pinschern gefragt hatte, jemand den Tipp gab, Chérie könnte ein Ratero sein (es gibt nur dunkle Pinscher) und da fand ich dann bei den großen Podenkos diese Riesenohren. Chérie war aber kleiner oder eher so mittel .. also vielleicht ein Mix dieser beiden Rassen. LG Renate

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  10. Wenn du eine Podenca hattest, bist du von der Essenz des Lebens berührt …

    Ratero ist anders, auch sanfte, tiefe Seele, aber irgendwie einfach anders, doch etwas terrierig. Ratten können allerdings Podis und Ratis im Schlaf fangen – nee umgekehrt, Ratten haben bei all denen keine Chance, außer, sie leben im Haushalt und gehören zum Rudel 😉

    Die Tage neuer Blogeintrag: Wasserratten gehören ins Wasser! So sieht es der Racker. Wie er und meine anderen Hunde mit ihnen umgingen, wird auf jeden Fall Spaß machen zu schreiben, hoffentlich auch zu lesen.

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    • Ein braver Hund weiß eben, was zum Rudel gehört .. das haben unsere alle immer respektiert .. also Katzen und Nager jeder Art, auch zahme Ratten. Meine Älteste hatte mehrere davon.

      Dann bin ich ja mal gespannt auf die Wasserratten .. ich wusel gerade was Komplizierteres zusammen … Hufrehe durch Futter, durch verkehrte Hufbearbeitung und komplett chronisch durch vorher Strahlfäule, die in die Lederhaut gegangen ist .. sicher nicht so drollig, aber vermutlich für viele Leute, die Hilfe suchen, interessant, wenn deren Pferd krank ist. Ist auch noch nicht online … bastel noch, weil ich dazu Chiwas Hufrehe-Geschichte von 2001 bis heute durchgehe, um ab und zu Fotos einzubauen. Sieht ja besser aus und lockert den Text auf.

      LG
      Renate

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  11. Pingback: Ein Jackie ist eine Sirene – Die Wortzauberin hat Recht! | Fünf schöne Dinge·

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