Content ist King?

logo-schlange_kleinAngeregt durch den Beitrag im content.de-Blog ein paar eigene Gedanken zum Thema. Reizüberflutung ist ein gutes Stichwort – immer und überall ist das Gehirn Reizen aus der Umwelt ausgesetzt und filtert, oft unbewusst, zwischen Brauchbarem und Unbrauchbarem. Dabei ist es recht egal, um was es geht.

Natürlich werden verschiedene Reize auch gezielt eingesetzt, um bestimmte – ebenfalls oft unbewusste – Reaktionen zu provozieren.

Genau das ist die Kunst, wenn es um das Verfassen von Content geht. Ein Text soll gesuchte Informationen liefern, möglicherweise eine Reaktion in der Form von „will ich haben“ auslösen. Er muss sich von anderen abheben, sowohl inhaltlich als auch stilistisch. Idealerweise befriedigt er außerdem die (immer mehr leserorientierten) Ansprüche von Suchmaschinen.

Für mich ist ein im Auftrag eines Kunden verfasster Text herausragend, wenn ich mich mit beispielsweise einer Produktbeschreibung selbst derart von dem Produkt überzeuge, dass ich es umgehend haben will. Der Text informiert dann einerseits detailliert, andererseits löst er gewisse Reaktionen beim Leser aus. Ratgebertexte hingegen behandeln ein Thema derart umfassend, dass sie ein Gefühl der Zufriedenheit beim Leser auslösen.

Für den Leser ist es nicht ganz einfach, in der Masse genau das herauszufiltern, was ihm den gewünschten Wert bringt. Schnell geht daher ein Text in der Vielzahl anderer unter. Wirkt er jedoch vom ersten Moment an ansprechend, zieht den Leser in den Bann, schaltet dieser die übrige Reizüberflutung ganz schnell aus und das Gehirn arbeitet emotional und analytisch zugleich.

Die Frage „Content ist King?“ beantworte ich daher ausdrücklich mit Ja. Diese Antwort gebe ich als täglich aktive Nutzerin des Internet für meine privaten und beruflichen Zwecke, aber auch als Autorin. Ich bin froh, dass ich nicht mehr zu jedem Thema ein oder mehrere Bücher anschaffen muss. Hardcore-SEO-Texte klicke ich von vornherein ganz schnell weg. Was ich suche, sind hochwertige Informationen, die ein Thema aus verschiedenen Aspekten beleuchten, oder Produkte, die wie maßgeschneidert für meine Belange sind. Zu diesen brauche ich ebenfalls hochwertige Informationen. Noch dazu muss das Ganze jeweils ansprechend, strukturiert und gut verständlich geschrieben sein.

Die mediale Reizüberflutung empfinde ich als lästig. Um so mehr weiß ich es wertzuschätzen, wenn meine Wissbegier auf einzigartige, stimmige Weise befriedigt wird.

Genau das schafft guter Content auf Anhieb und glücklicherweise gibt es unter den Menschen nicht nur solche, die in zusammengezogenem Neusprech kommunizieren und deren „haben will“ sich auf „weil der hat auch“ begründet. Nein, es gibt tatsächlich Menschen, die Medien gezielt für ihre Zwecke zu nutzen wissen. Genau die wissen Content zu schätzen, wenn er sie tatsächlich befriedigt, wenn die Reize gezielt ausgespielt werden und animieren, wenn ohne viele Umstände die gesuchte Information nebst noch ein bisschen mehr gefunden wird, wenn … Die Liste lässt sich fortsetzen.

Ich lebe heute vom Schreiben und werde es ganz sicher mit Begeisterung weiterhin tun. Content ist für mich als Autorin King, weil er mir meinen Lebensunterhalt nebst kleinen Extras finanziert und weil er mir als Leserin bestenfalls das gibt, wonach ich verlange. Ganz sicher bin ich, was Letzteres angeht, nicht der einzige Mensch auf der Welt. Meine Überzeugung: Texterische Massenproduktionen werden weiter untergehen, kreative, informative, stilsichere Worte dagegen freudig die Ozeane des Internet erfolgreich besegeln und ihre Leser befriedigend beflügeln. Deshalb ist und bleibt Content King.

Auch überzeugt? Bei content.de nehme ich Aufträge an – nur Hardcore-SEO schreibe ich nicht 😉 Von der Qualität meiner Texte, Ihres zukünftigen Contents, zeugen die Einstufung und Zertifizierung durch das Portal nebst ständigen Qualitätskontrollen und die meinem Profil zu entnehmende überdurchschnittliche Kundenzufriedenheit.

2 Antworten zu “Content ist King?

  1. Hei Nicole,

    ich lebe nicht nur vom Texten, aber mein Mann und ich ergänzen mit unserem Texterbüro unseren Lebensunterhalt und den unserer Haustiere doch so, dass es auf diese Weise reicht.

    Den neuen Blog-Beitrag bei content.de habe ich auch gelesen und auch schon aus verschiedenen Blickwinkeln kommentiert .. als Itancana, was dort mein Autoren-Nick ist. Bei Bedarf kann man das da nachlesen.

    Ansonsten vielleicht eine Info, die ich als Foren-Mama eines über 10 Jahre lang bestehenden Hufrehe-Forums habe sammeln können, bis mein Forum leider aus Gründen des Forenbetreibers plötzlich binnen vier Wochen weg war .. wie alle Foren dieses Forenbetreibers im übrigen, der sich in meinen Augen mit übertriebener Werbung (sprang einen bei jedem Forenbesuch an, mitten ins Gesicht, und sowas hasse sicher nicht nur ich, sondern die meisten Menschen, die sich Werbung nur dann gern anschauen, wenn sie sie auch lesen möchten, und zwar aktiv) selbst seine Umsätze ruiniert hat, weil er vorher nicht hat genug kriegen können. Das sollte man auch bei Blog-Werbung nie außer acht lassen, dass Werbung nie stören sollte, aber nett sein kann, wenn sie gerade die eigenen Interessen anspricht und dezent zur Verfügung steht.

    Da diese Foren häufiger mal tagelang aufgrund von Flooding weg waren, kann ich allerdings eines aus Erfahrung sagen.

    Egal ob Forum, Blog oder Homepage. Es geht sehr schnell, dass eine Seite in Google runter geht, wenn nichts geschrieben und nichts gelesen wird.

    Mein Forum war binnen Tagen oft von Seite 1 auf Seite 3 oder 4 gerutscht, wenn es mal wieder einige Tage nicht erreichbar, weil durch Flooding ausgehebelt war.

    Es war auch nicht unbedingt wichtig, was wir dort geschrieben haben, um es oben zu halten, denn ich habe da nicht grundsätzlich hochwertige Infos über Hufrehe rein stellen können, weil es so viele hochwertige Infos über Hufrehe gar nicht gibt.

    Der Klöntratsch mit meinen Mitgliedern war wichtig, um das Forum oben zu halten, und sei es übers Wetter, den letzten Ausritt oder sonstwas, das nichtmal was mit Pferden oder dieser Krankheit zu haben musste.

    Eine Seite muss leben, und das möglichst natürlich, dann kommt die auch hoch und bleibt auch so lange oben, wie sie lebt, so ist meine Erfahrung als Forenmama, die nie sowas Kompliziertes wie Netzwerktechnik, SEO oder e-Commerce gelernt hat, sondern da einfach über ein krankes Pferd und den Wunsch nach Austausch rein rutschte und klar dann auch irgendwann geschaut hat, wie das Forum gefunden wird.

    Ich schreibe als Autorin nie aber etwas, das jemand schaden könnte. Und manchmal gerate ich beim Schreiben sogar ins Träumen, kann Nicole da nachfühlen .. zum Beispiel schreibe ich neben Sachen über Pferde auch sehr gerne Reisetexte, oft über Ecken, wo ich noch nie war, aber beim googeln so begeistert bin, dass ich gerne mal hin fahren würde.

    LG
    Renate

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